
44 v. Chr. · 15. März 44 v. Chr.
Ermordung Julius Caesars
Ein Diktator, mehr als sechzig Verschworene und ein Komet: Wie Caesars Ermordung die Republik retten sollte – und das Kaisertum hervorbrachte.
- Originalquellen
- KI-Bilder
- Zeitzeugen-Perspektive
- Übersicht & Werkstatt
- 18
- Stationen
- 26
- Quellen
- 18
- KI-Bilder
- 8
- Kapitel
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Wissenswertes & Kurzfakten
Mehr als sechzig Männer schlossen sich laut Sueton der Verschwörung an.
Nachlesen · Sueton, Divus Iulius 80Sueton zählt 23 Stichwunden; nur eine, die zweite in die Brust, sei laut dem Arzt tödlich gewesen.
Nachlesen · Sueton, Divus Iulius 82Nach den ersten Spielen zu Caesars Ehren leuchtete laut Sueton sieben Tage lang ein Komet.
Nachlesen · Sueton, Divus Iulius 88Der Senat tagte an den Iden in einer Halle mit einer Statue des Pompeius.
Nachlesen · Plutarch, Caesar 66
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Quellen- & Kartenquiz
1 · 10.1.49 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Über den Rubikon
Der Rubikon trennt Caesars Provinz Gallia Cisalpina von Italien. Wer mit Truppen darüber zieht, bricht das Gesetz. Im Januar 49 v. Chr. tut Caesar genau das; der Bürgerkrieg gegen Pompeius und die Senatsmehrheit beginnt. Sueton überliefert Caesars Zögern am Fluss. Er schrieb rund 170 Jahre später, nach älteren Quellen. Wo genau der antike Rubikon floss, ist bis heute umstritten.
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2 · 9.8.48 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Entscheidung bei Pharsalos
In Thessalien besiegt Caesar das größere Heer des Pompeius. Pompeius flieht nach Ägypten und wird dort bei der Landung ermordet. Viele Gegner, darunter Marcus Brutus, werden von Caesar begnadigt. Diese Milde gehört zu seiner Politik – und macht später die Tat der Begnadigten umso bitterer.
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3 · 48–47 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Alexandria und Kleopatra
Caesar folgt Pompeius nach Ägypten und gerät in den Thronstreit der Ptolemäer. Er stellt sich auf die Seite Kleopatras VII. und übersteht monatelange Kämpfe in Alexandria. Kleopatras Sohn Ptolemaios Kaisarion gilt in antiken Berichten als Caesars Sohn. Die Verbindung nährt in Rom später Gerüchte, Caesar wolle die Hauptstadt nach Osten verlegen.
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4 · 2.8.47 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Veni, vidi, vici
Bei Zela im heutigen Anatolien schlägt Caesar König Pharnakes II. in wenigen Stunden. Bei seinem späteren Triumph lässt er drei Worte zeigen: Ich kam, ich sah, ich siegte. Sueton betont, die Inschrift habe nicht die Ereignisse, sondern die Schnelligkeit des Sieges gerühmt.
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5 · 46 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Vier Triumphe in Rom
Nach dem Sieg in Afrika feiert Caesar 46 v. Chr. vier Triumphe: über Gallien, Ägypten, Pontos und Afrika. Veteranen erhalten hohe Geldgeschenke, das Volk Spiele und Speisungen. Der gallische Anführer Vercingetorix wird im Triumphzug vorgeführt und anschließend hingerichtet. Ein Triumph war Feier und Machtdemonstration zugleich.
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6 · 1.1.45 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Ein neuer Kalender
Als Pontifex Maximus lässt Caesar den völlig verschobenen römischen Kalender reformieren. Beraten vom Astronomen Sosigenes gilt ab dem 1. Januar 45 v. Chr. ein Jahr mit 365 Tagen und einem Schalttag. Der Julianische Kalender bleibt in Europa bis zur Gregorianischen Reform 1582 in Gebrauch, in manchen orthodoxen Kirchen bis heute.
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7 · Feb. 44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Diktator auf Lebenszeit
Anfang 44 v. Chr. wird Caesar Diktator auf Lebenszeit. Ein goldener Sessel, Statuen unter denen der Könige und ein nach ihm benannter Monat folgen. Sueton berichtet, Caesar habe eine Senatsdelegation vor dem Tempel der Venus Genetrix sitzend empfangen. Für viele Senatoren wurde diese Geste zum Symbol einer Herrschaft, die sie als Tyrannei sahen.
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8 · 15.2.44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Das Diadem der Luperkalien
Beim Fest der Luperkalien reicht der Konsul Marcus Antonius Caesar ein Diadem, das Zeichen eines Königs. Caesar weist es zurück und lässt es auf das Kapitol bringen. Ob die Szene ein Test, eine Inszenierung oder eine Provokation war, deuten schon die antiken Autoren verschieden. Plutarch beschreibt, wie das Volk nur bei der Ablehnung laut jubelte.
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9 · Feb.–März 44 · KI-Rekonstruktion
Mehr als sechzig Verschworene
Nach Sueton schließen sich über sechzig Männer der Verschwörung an, angeführt von Gaius Cassius sowie Marcus und Decimus Brutus. Verschiedene Pläne werden verworfen. Als der Senat für die Iden des März in die Halle des Pompeius einberufen wird, wählen sie diesen Ort und Tag. Viele der Verschworenen verdankten Caesar Amt oder Leben.
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10 · 14.3.44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Die Nacht der Warnungen
Der Seher Spurinna hatte Caesar vor einer Gefahr gewarnt, die nicht später als an den Iden des März komme. In der Nacht davor träumt Calpurnia nach Sueton, ihr Mann werde in ihren Armen erstochen. Vorzeichen gehören zur antiken Geschichtsschreibung. Sie wurden oft erst im Rückblick erzählt und sagen mehr über die Deutung des Mordes als über die Nacht selbst.
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11 · 15.3.44 · Vormittag · KI-Rekonstruktion
Die Iden sind gekommen
Auf dem Weg begegnet Caesar dem Seher. Nach Plutarch sagt er spöttisch, die Iden des März seien gekommen; der Seher antwortet, gekommen ja, aber nicht vergangen. Unterwegs wird ihm eine Notiz mit Hinweisen auf die Verschwörung zugesteckt. Er legt sie zu anderen Schriftstücken, um sie später zu lesen.
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12 · 15.3.44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Das Attentat
Im Sitzungssaal am Pompeius-Theater umringen die Verschworenen Caesar. Tillius Cimber zerrt an seiner Toga, Casca sticht als Erster zu. Nach Sueton erhält Caesar 23 Stiche. Die berühmten letzten Worte sind nicht gesichert: Sueton schreibt, er habe nur aufgestöhnt; manche hätten berichtet, er habe Brutus auf Griechisch angesprochen. Das lateinische „Et tu, Brute“ stammt erst aus der Neuzeit.
- Plutarch · Caesar 66
- Sueton · Divus Iulius 82
- Largo di Torre Argentina heute
- Der Tod Caesars (Camuccini)

13 · 15.3.44 · Nachmittag · KI-Rekonstruktion
Flucht und Kapitol
Die Senatoren fliehen, die Stadt gerät in Panik, Läden werden geschlossen. Die Verschworenen ziehen mit erhobenen Dolchen zum Kapitol und rufen die Menge zur Freiheit. Nach Sueton liegt Caesars Leichnam eine Zeit lang allein im Saal, bis drei Sklaven ihn auf einer Sänfte nach Hause tragen.
- Plutarch · Caesar 67
- Plutarch · Caesar 67
- Sueton · Divus Iulius 82
- Bildnis Ciceros
- Der Tod Caesars (Gérôme)

14 · März 44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Das Testament
Caesars Testament wird im Haus des Antonius geöffnet. Haupterbe ist sein Großneffe Gaius Octavius, den er adoptiert. Dem Volk vermacht er Gärten am Tiber und jedem Bürger 300 Sesterzen. Dass Caesar einige seiner Mörder im Testament bedacht hatte, verschärft die Empörung. Octavius nennt sich bald Gaius Julius Caesar – der spätere Augustus.
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15 · 20.3.44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Der Scheiterhaufen auf dem Forum
Beim Begräbnis hält Antonius die Leichenrede. Als die Menge die Wunden sieht, türmt sie Bänke und Tische auf und verbrennt den Leichnam mitten auf dem Forum. Mit Fackeln ziehen Gruppen zu den Häusern der Mörder. Der Dichter Helvius Cinna wird mit einem Verschwörer verwechselt und erschlagen. Die Stimmung in Rom ist gekippt.
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16 · Juli 44 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Der Komet
Bei Spielen zu Ehren Caesars erscheint im Juli 44 v. Chr. ein heller Komet. Nach Sueton leuchtet er sieben Tage lang und gilt als Caesars in den Himmel aufgenommene Seele. Octavian nutzt das Zeichen: Caesar wird 42 v. Chr. offiziell zum Gott erklärt, Octavian nennt sich „Sohn des Vergöttlichten“.
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17 · Okt. 42 v. Chr. · KI-Rekonstruktion
Philippi und die Münze der Mörder
Brutus lässt im Osten Denare prägen: zwei Dolche, eine Freiheitskappe und die Aufschrift EID MAR – die Iden des März. Die Mörder verstehen ihre Tat als Befreiung. Bei Philippi unterliegen Brutus und Cassius im Herbst 42 v. Chr. Antonius und Octavian. Beide nehmen sich das Leben; Plutarch schreibt, Cassius mit demselben Dolch wie gegen Caesar.
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18 · 29 v. Chr. · heute · KI-Rekonstruktion
Erinnerung an die Iden
29 v. Chr. weiht Octavian an der Stelle der Verbrennung den Tempel des vergöttlichten Julius. Nach Sueton wird die Halle des Mordes zugemauert und die Iden des März zum Unglückstag erklärt. Die Republik kehrt nicht zurück: Octavian wird 27 v. Chr. als Augustus erster Kaiser. Shakespeare, Maler und Filme haben die Iden seither immer wieder neu erzählt.
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Der Mord im Gemälde und der Ort heute


- Vincenzo Camuccini · Public domain
- Wilfredor (CC0)
- Gemälde ist Deutung, kein Blick auf den Ort / The painting is interpretation, not a view of the site
Audioguide · 8 Kapitel
KI-Sprecher · Bilder: KI-Rekonstruktionen, keine historischen Aufnahmen
1 · 10.1.49 v. Chr.Über den RubikonBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Im Januar neunundvierzig vor Christus steht Gaius Julius Caesar mit einer einzigen Legion an einem kleinen Fluss in Norditalien. Jenseits liegt Italien, wo ein Statthalter keine Truppen führen darf.
Sueton erzählt, Caesar habe gezögert und gesagt, noch könne man umkehren. Dann überschreitet er den Fluss. Aus einem politischen Streit wird ein Bürgerkrieg, der Rom fünf Jahre lang erschüttert.
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2 · 46 v. Chr.Vier Triumphe in RomBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Rom, im Sommer sechsundvierzig vor Christus. Vier Tage lang ziehen Triumphzüge über das Forum. Wagen mit Beute, Bilder eroberter Städte und gefangene Feinde werden vorgeführt.
Für die Menge ist es ein Fest. Für die alten Familien des Senats ist es ein Zeichen, dass ein Einzelner über Heere, Geld und Gunst des Volkes verfügt. Aus Bewunderung wird bei manchen Furcht.
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3 · 15.2.44 v. Chr.Das Diadem der LuperkalienBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Mitte Februar feiert Rom die Luperkalien. Caesar sitzt in Triumphkleidung auf einem goldenen Sessel an der Rednerbühne. Antonius tritt heran und hält ihm ein Diadem hin.
Nach Plutarch ist der Beifall dünn, als Antonius es anbietet, und laut, als Caesar es ablehnt. Das Wort König ist in Rom seit fast fünfhundert Jahren verhasst. Die Szene wird zum Gerücht, das die Verschwörung beschleunigt.
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4 · 14.3.44 v. Chr.Die Nacht der WarnungenBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Die Nacht auf den fünfzehnten März. Caesar wohnt als oberster Priester im Amtshaus am Forum. Nach Sueton träumt er, er fliege über den Wolken. Seine Frau Calpurnia träumt, er sterbe in ihren Armen.
Am Morgen zögert Caesar, zur Sitzung zu gehen. Decimus Brutus, selbst ein Verschwörer, drängt ihn, den Senat nicht warten zu lassen. Ob alle Vorzeichen so geschahen, wissen wir nicht. Sie zeigen, wie die Nachwelt das Ende erzählen wollte.
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5 · 15.3.44 v. Chr.Das AttentatBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Der Senat tagt an diesem Tag in einer Halle am Theater des Pompeius, unter dessen Statue. Als Caesar Platz nimmt, treten die Verschwörer heran, als wollten sie eine Bitte unterstützen.
Tillius Cimber reißt an seiner Toga, dann fallen die Stiche. Sueton zählt dreiundzwanzig Wunden. Caesar verhüllt sein Gesicht. Die Reste dieses Ortes liegen heute am Largo di Torre Argentina mitten in Rom.
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6 · 20.3.44 v. Chr.Der Scheiterhaufen auf dem ForumBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Fünf Tage nach dem Mord wird Caesars Leichnam auf das Forum gebracht. Antonius spricht. Er erinnert an Caesars Taten und an das Testament zugunsten des Volkes.
Die Menge reißt Holz zusammen und verbrennt den Toten an Ort und Stelle. An dieser Stelle steht später der Tempel des vergöttlichten Julius. Wer heute auf das Forum geht, kann seine Reste noch sehen.
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7 · Juli 44 v. Chr.Der KometBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Im Juli richtet der junge Octavian Spiele für Caesar aus. Am Himmel steht ein Komet. Sueton schreibt, er sei sieben Tage lang zu sehen gewesen.
Für viele Römer ist es Caesars Seele. Für Octavian ist es ein politisches Geschenk. Er lässt Statuen Caesars mit einem Stern schmücken und baut darauf seine eigene Herrschaft.
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8 · 29 v. Chr. · heuteErinnerung an die IdenBild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme
Was bleibt von den Iden des März? Die Mörder wollten die Republik retten. Doch nach weiteren Bürgerkriegen herrscht Caesars Erbe Octavian als Augustus allein.
Auf dem Forum liegen die Reste des Caesartempels, am Largo Argentina die Fundamente der Halle des Mordes. Bis heute legen Menschen dort am fünfzehnten März Blumen nieder.
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Originalquellen · 26
Jede Quelle mit Datum, Urheber, Lizenz und Einordnung. Der Link führt zum Original im Archiv.
Sueton · Divus Iulius 31–32
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Über den Rubikon
Suetonius, Divus Iulius 31–32 — Loeb (1914):
Then, overtaking his cohorts at the river Rubicon, which was the boundary of his province, he paused for a while, and realising what a step he was taking, he turned to those about him and said: "Even yet we may draw back; but once cross yon little bridge, and the whole issue is with the sword."
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Am Rubikon zögert Caesar: Noch könne man umkehren; über die kleine Brücke hinweg entscheide das Schwert.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 37
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Veni, vidi, vici
Suetonius, Divus Iulius 37 — Loeb (1914):
In his Pontic triumph he displayed among the show-pieces of the procession an inscription of but three words, "I came, I saw, I conquered," not indicating the events of the war, as the others did, but the speed with which it was finished.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Beim pontischen Triumph zeigt eine Tafel nur drei Worte: Ich kam, ich sah, ich siegte – ein Lob der Schnelligkeit.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 76
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Diktator auf Lebenszeit
Suetonius, Divus Iulius 76 — Loeb (1914):
For not only did he accept excessive honours, such as an uninterrupted consulship, the dictatorship for life, and the censorship of public morals, as well as the forename Imperator, the surname of Father of his Country, a statue among those of the kings, and a raised couch in the orchestra; but he also allowed honours to be bestowed on him which were too great for mortal man: a golden throne in the House and on the judgment seat; a chariot and litter in the procession at the circus; temples, altars, and statues beside those of the gods; a special priest, an additional college of the Luperci, and the calling of one of the months by his name.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Sueton zählt die übermäßigen Ehren auf: Diktatur auf Lebenszeit, goldener Sessel, Statuen neben Göttern, ein Monat mit seinem Namen.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 61
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Das Diadem der Luperkalien
Plutarch, Caesar 61 — Loeb (1919):
These ceremonies Caesar was witnessing, seated upon the rostra on a golden throne, arrayed in triumphal attire. And Antony was one of the runners in the sacred race; for he was consul. Accordingly, after he had dashed into the forum and the crowd had made way for him, he carried a diadem, round which a wreath of laurel was tied, and held it out to Caesar. Then there was applause, not loud, but slight and preconcerted. But when Caesar pushed away the diadem, all the people applauded; and when Antony offered it again, few, and when Caesar declined it again, all, applauded. The experiment having thus failed, Caesar rose from his seat, after ordering the wreath to be carried up to the Capitol;
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Antonius bietet bei den Luperkalien ein Diadem an. Nur bei der Ablehnung jubelt das ganze Volk; Caesar lässt den Kranz aufs Kapitol tragen.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 79
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Das Diadem der Luperkalien
Suetonius, Divus Iulius 79 — Loeb (1914):
although he replied to the commons, when they hailed him as king, "I am Caesar and no king," and at the Lupercalia, when the consul Antony several times attempted to place a crown upon his head as he spoke from the rostra, he put it aside and at last sent it to the Capitol, to be offered to Jupiter Optimus Maximus.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
„Ich bin Caesar und nicht König“, antwortet er dem Volk; das Diadem der Luperkalien schickt er Jupiter auf das Kapitol.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 80
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Mehr als sechzig Verschworene
Suetonius, Divus Iulius 80 — Loeb (1914):
More than sixty joined the conspiracy against him, led by Gaius Cassius and Marcus and Decimus Brutus. At first they hesitated whether to form two divisions at the elections in the Campus Martius, so that while some hurled him from the bridge as he summoned the tribes to vote, the rest might wait below and slay him; or to set upon him in the Sacred Way or at the entrance to the theatre. When, however, a meeting of the Senate was called for the Ides of March in the Hall of Pompey, they readily gave that time and place the preference.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Über sechzig Verschworene um Cassius und die beiden Brutus erwägen mehrere Pläne und wählen die Senatssitzung an den Iden in der Halle des Pompeius.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 81
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Die Nacht der Warnungen
Suetonius, Divus Iulius 81 — Loeb (1914):
Again, when he was offering sacrifice, the soothsayer Spurinna warned him to beware of danger, which would come not later than the Ides of March;
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Der Seher Spurinna warnt vor einer Gefahr, die nicht später als an den Iden des März komme.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 81
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Die Nacht der Warnungen
Suetonius, Divus Iulius 81 — Loeb (1914):
In fact the very night before his murder he dreamt now that he was flying above the clouds, and now that he was clasping the hand of Jupiter; and his wife Calpurnia thought that the pediment of their house fell, and that her husband was stabbed in her arms; and on a sudden the door of the room flew open of its own accord.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
In der Nacht vor dem Mord träumt Caesar vom Flug über den Wolken, Calpurnia vom Tod ihres Mannes in ihren Armen; die Tür springt von selbst auf.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 63
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Die Iden sind gekommen
Plutarch, Caesar 63 — Loeb (1919):
and when the day had come and Caesar was on his way to the senate-house, he greeted the seer with a jest and said: "Well, the Ides of March are come," and the seer said to him softly: "Ay, they are come, but they are not gone."
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Caesar spottet, die Iden seien gekommen. Der Seher antwortet leise: gekommen ja, aber nicht vergangen.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 66
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Das Attentat
Plutarch, Caesar 66 — Loeb (1919):
the place, however, which was the scene of that struggle and murder, and in which the senate was then assembled, since it contained a statue of Pompey and had been dedicated by Pompey as an additional ornament to his theatre, made it wholly clear that it was the work of some heavenly power which was calling and guiding the action thither. Indeed, it is also said that Cassius, turning his eyes toward the statue of Pompey before the attack began, invoked it silently, although he was much addicted to the doctrines of Epicurus;
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Der Senat tagt in einer Halle mit der Statue des Pompeius; Cassius soll sie vor dem Angriff stumm angerufen haben.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 82
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Das Attentat
Suetonius, Divus Iulius 82 — Loeb (1914):
As he took his seat, the conspirators gathered about him as if to pay their respects, and straightway Tillius Cimber, who had assumed the lead, came nearer as though to ask something; and when Caesar with a gesture put him off to another time, Cimber caught his toga by both shoulders; then as Caesar cried, "Why, this is violence!" one of the Cascas stabbed him from one side just below the throat. Caesar caught Casca's arm and ran it through with his stylus, but as he tried to leap to his feet, he was stopped by another wound. When he saw that he was beset on every side by drawn daggers, he muffled his head in his robe, and at the same time drew down its lap to his feet with his left hand, in order to fall more decently, with the lower part of his body also covered. And in this wise he was stabbed with three and twenty wounds, uttering not a word, but merely a groan at the first stroke, though some have written that when Marcus Brutus rushed at him, he said in Greek, "You too, my child?"
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Cimber reißt an der Toga, Casca sticht zu. Caesar verhüllt sich und stirbt an 23 Wunden; einige berichten, er habe zu Brutus gesagt: „Auch du, mein Kind?“
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 67
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Flucht und Kapitol
Plutarch, Caesar 67 — Loeb (1919):
Caesar thus done to death, the senators, although Brutus came forward as if to say something about what had been done, would not wait to hear him, but burst out of doors and fled, thus filling the people with confusion and helpless fear, so that some of them closed their houses, while others left their counters and places of business and ran, first to the place to see what had happened, then away from the place when they had seen.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Die Senatoren fliehen, die Stadt gerät in Angst; Menschen schließen ihre Häuser oder laufen zum Ort und wieder fort.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 67
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Flucht und Kapitol
Plutarch, Caesar 67 — Loeb (1919):
But Brutus and his partisans, just as they were, still warm from the slaughter, displaying their daggers bare, went all in a body out of the senate-house and marched to the Capitol, not like fugitives, but with glad faces and full of confidence, summoning the multitude to freedom,
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Brutus und seine Anhänger ziehen mit bloßen Dolchen zum Kapitol und rufen die Menge zur Freiheit.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 82
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Flucht und Kapitol
Suetonius, Divus Iulius 82 — Loeb (1914):
All the conspirators made off, and he lay there lifeless for some time, and finally three common slaves put him on a litter and carried him home, with one arm hanging down. And of so many wounds none turned out to be mortal, in the opinion of the physician Antistius, except the second one in the breast.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Der Tote bleibt liegen, bis drei Sklaven ihn heimtragen; nach dem Arzt Antistius war nur der zweite Stich in die Brust tödlich.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 83
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Das Testament
Suetonius, Divus Iulius 83 — Loeb (1914):
In his last will, however, he named three heirs, his sisters' grandsons, Gaius Octavius, to three-fourths of his estate, and Lucius Pinarius and Quintus Pedius to share the remainder. At the end of the will, too, he adopted Gaius Octavius into his family and gave him his name. He named several of his assassins among the guardians of his son, in case one should be born to him, and Decimus Brutus even among his heirs in the second degree. To the people he left his gardens near the Tiber for their common use and three hundred sesterces to each man.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Das Testament nennt drei Erben, adoptiert Gaius Octavius und vermacht dem Volk Gärten am Tiber und je 300 Sesterzen.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 68
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Der Scheiterhaufen auf dem Forum
Plutarch, Caesar 68 — Loeb (1919):
But when the will of Caesar was opened and it was found that he had given every Roman citizen a considerable gift, and when the multitude saw his body carried through the forum all disfigured with its wounds, they no longer kept themselves within the restraints of order and discipline, but after heaping round the body benches, railings, and tables from the forum they set fire to them and burned it there;
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Nach Testament und Anblick der Wunden türmt die Menge Bänke und Tische auf und verbrennt den Leichnam auf dem Forum.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
Original im Archiv öffnenSueton · Divus Iulius 88
um 121 n. Chr. · engl. Übers. J. C. Rolfe 1914 · Der Komet
Suetonius, Divus Iulius 88 — Loeb (1914):
For at the first of the games which his heir Augustus gave in honour of his apotheosis, a comet shone for seven successive days, rising about the eleventh hour, and was believed to be the soul of Caesar, who had been taken to heaven; and this is why a star is set upon the crown of his head in his statue.
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Bei den ersten Spielen des Augustus leuchtet sieben Tage ein Komet; man hält ihn für Caesars Seele, daher der Stern an seinen Statuen.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Sueton schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Sueton · Übersetzung/translation J. C. Rolfe · Public domain · Suetonius, Divus Iulius · LacusCurtius (Loeb 1914)
Original im Archiv öffnenPlutarch · Caesar 69
um 100–120 n. Chr. · engl. Übers. B. Perrin 1919 · Philippi und die Münze der Mörder
Plutarch, Caesar 69 — Loeb (1919):
Among events of man's ordering, the most amazing was that which befell Cassius; for after his defeat at Philippi he slew himself with that very dagger which he had used against Caesar;
Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):
Nach der Niederlage bei Philippi tötet sich Cassius mit demselben Dolch, den er gegen Caesar geführt hatte.
Wörtlicher Auszug aus der gemeinfreien englischen Loeb-Übersetzung; Seitenzahlen und Fußnotenzeichen entfernt. Plutarch schrieb über 150 Jahre nach dem Mord und stützte sich auf ältere, verlorene Berichte. Die deutsche Zeile ist eine redaktionelle Zusammenfassung.
Plutarch · Übersetzung/translation Bernadotte Perrin · Public domain · Plutarch, Life of Caesar · LacusCurtius (Loeb 1919)
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Porträtbüste Caesars
Römische Kaiserzeit · Diktator auf Lebenszeit
Ein späteres, idealisiertes Bildnis aus der Kaiserzeit, kein Porträt nach dem Leben.
Foto: Ángel M. Felicísimo · Museo Arqueológico Nacional · Public domain · Wikimedia Commons
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Denar „EID MAR“ des Brutus
43–42 v. Chr. · Philippi und die Münze der Mörder
Vorderseite Brutus, Rückseite zwei Dolche und Freiheitskappe mit EID MAR. Eine politische Botschaft der Mörder, kein neutraler Bericht.
British Museum · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Denar des Brutus und Plaetorius Cestianus
43–42 v. Chr. · Philippi und die Münze der Mörder
Ein zweites Exemplar desselben Münztyps aus dem Berliner Münzkabinett.
Münzkabinett Berlin · Foto Reinhard Saczewski · Public domain · Wikimedia Commons
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Largo di Torre Argentina heute
12.2.2024 · Das Attentat
Hier liegen Tempel der Republik und Reste der Curia des Pompeius, des Ortes des Attentats. Ein heutiges Foto, kein antikes Bild.
Wilfredor · CC0 · Wikimedia Commons
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Bildnis Ciceros
1. Jh. v. Chr. (Kopie) · Flucht und Kapitol
Cicero war nicht an der Verschwörung beteiligt, begrüßte die Tat aber. 43 v. Chr. wurde er auf Betreiben des Antonius getötet.
Kapitolinische Museen · Foto Wilfredor · CC0 · Wikimedia Commons
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Augustus von Primaporta
frühes 1. Jh. n. Chr. · Erinnerung an die Iden
Caesars Erbe Octavian als Augustus: ein Bild der neuen Alleinherrschaft, entstanden Jahrzehnte nach den Iden.
Vatikanische Museen · Foto Till Niermann · Public domain · Wikimedia Commons
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Der Tod Caesars (Camuccini)
1804–1805 · Das Attentat
Ein klassizistisches Historienbild, rund 1850 Jahre nach dem Ereignis gemalt. Es zeigt eine Deutung, keine Beobachtung.
Vincenzo Camuccini · Galleria Nazionale, Rom · Public domain · Wikimedia Commons
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Der Tod Caesars (Gérôme)
1859–1867 · Flucht und Kapitol
Gérôme zeigt den Moment danach: Caesar liegt am Fuß der Pompeius-Statue, die Verschworenen ziehen ab. Ein Gemälde des 19. Jahrhunderts.
Jean-Léon Gérôme · Walters Art Museum · Public domain · Wikimedia Commons
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