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1937 · 6. Mai 1937

Die Hindenburg-Katastrophe

6. Mai 1937: Das größte Luftschiff der Welt geht beim Landeanflug in Flammen auf – in 34 Sekunden endet eine ganze Ära der Luftfahrt, live vor Fotografen und einem Radioreporter.

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Quellen- & Kartenquiz
  1. KI: Die Zeppelin-Ära

    1 · 1928–1936 · KI-Rekonstruktion

    Die Zeppelin-Ära

    Seit 1900 baut die Zeppelin-Werft in Friedrichshafen Starrluftschiffe. Die „Graf Zeppelin“ (LZ 127) wird ab 1928 weltberühmt: Sie umrundet 1929 die Erde und fliegt regelmäßig nach Südamerika. Luftschiffe gelten als stolze, sanfte Alternative zum Schiff – und als Symbol deutscher Ingenieurskunst.

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  2. KI: Der Bau der LZ 129

    2 · 1931–1936 · KI-Rekonstruktion

    Der Bau der LZ 129

    In der riesigen Bauhalle wächst das Gerüst der LZ 129: 245 Meter lang, 41 Meter im Durchmesser – das größte je gebaute Flugobjekt. Der Rumpf besteht aus Duralumin-Ringen und -Längsträgern. Ein Bundesarchiv-Foto zeigt das Skelett im Bau. 16 große Gaszellen sollen später den Auftrieb liefern.

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  3. KI: Wasserstoff statt Helium

    3 · 1927–1936 · KI-Rekonstruktion

    Wasserstoff statt Helium

    Geplant ist das Schiff für unbrennbares Helium. Doch das einzige große Heliumvorkommen liegt in den USA, und der Helium Control Act von 1927 verbietet den Export praktisch vollständig. So wird die Hindenburg für brennbaren Wasserstoff gebaut – mit strengen Sicherheitsregeln, feuerfesten Leinen und einer abgedichteten Raucherkabine.

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  4. KI: Die Deutschlandfahrt

    4 · März 1936 · KI-Rekonstruktion

    Die Deutschlandfahrt

    Im März 1936 fliegt die neue Hindenburg zusammen mit der Graf Zeppelin auf einer mehrtägigen Propagandatour über Deutschland. Das Regime nutzt das Schiff als Symbol; auf den Heckflossen trägt es Hakenkreuze. Erst später erhält es offiziell den Namen „Hindenburg“ – nach dem 1934 verstorbenen Reichspräsidenten.

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  5. KI: Luxus über den Wolken

    5 · 1936 · KI-Rekonstruktion

    Luxus über den Wolken

    An Bord gibt es Speisesaal, Aufenthaltsraum mit Bordpiano, Schreibzimmer und die berühmten großen Schrägfenster. Die Fahrt über den Atlantik dauert etwa zweieinhalb Tage – halb so lang wie per Schiff. Ein Ticket kostet 400 Dollar, damals etwa der Preis eines Autos. 1936 fliegt die Hindenburg zehnmal nach Nordamerika und zurück.

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  6. KI: Ein erfolgreiches Jahr

    6 · 1936 · KI-Rekonstruktion

    Ein erfolgreiches Jahr

    1936 verläuft fast fehlerfrei: zehn Nordamerika-Fahrten, dazu Flüge nach Rio de Janeiro. In Lakehurst bei New York landet die US-Marine das Schiff mit erfahrenen Bodenmannschaften. Fotos zeigen die Hindenburg über Rio und bei ihren Landungen – das Schiff gilt als sicher und pünktlich.

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  7. KI: Abflug in die neue Saison

    7 · 3.5.1937 · KI-Rekonstruktion

    Abflug in die neue Saison

    Am Abend des 3. Mai 1937 hebt die Hindenburg in Frankfurt zu ihrer ersten Nordamerika-Fahrt des Jahres ab. An Bord sind 36 Passagiere und 61 Besatzungsmitglieder. Kapitän Max Pruss kommandiert das Schiff. Das Wetter über dem Atlantik ist schlecht – die Fahrt wird länger dauern als geplant.

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  8. KI: Gegenwind über dem Ozean

    8 · 4.–6.5.1937 · KI-Rekonstruktion

    Gegenwind über dem Ozean

    Stürmischer Gegenwind bremst das Schiff. Statt wie üblich am frühen Morgen erreicht die Hindenburg die amerikanische Küste erst am Nachmittag des 6. Mai – über zwölf Stunden verspätet. Über New York warten Schaulustige; dann dreht das Schiff südwärts nach Lakehurst.

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  9. KI: Warten auf das Gewitter

    9 · 6.5.1937 · 17:00 · KI-Rekonstruktion

    Warten auf das Gewitter

    Über Lakehurst ziehen Gewitter auf. Kapitän Pruss lässt das Schiff kreisen, statt sofort zu landen – er will die Böen abklingen lassen. Gegen 19 Uhr gibt die Station die Landung frei. Die Hindenburg dreht bei und steuert den Ankermast an.

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  10. KI: Das Landemanöver

    10 · 6.5.1937 · 19:21 · KI-Rekonstruktion

    Das Landemanöver

    Um 19:21 Uhr fallen die vorderen Ankerleinen; die Bodenmannschaft fasst sie. Das Schiff schwebt etwa 60 Meter über dem Feld, das Heck liegt tiefer als der Bug. Zeugen berichten später von einem Flattern der Hülle am Heck – möglicherweise riss dort eine Gaszelle. Genau bewiesen ist es nicht.

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  11. KI: Feuer am Heck

    11 · 6.5.1937 · 19:25 · KI-Rekonstruktion

    Feuer am Heck

    Um 19:25 Uhr bricht am Heck Feuer aus. Fotograf Sam Shere und andere halten den Moment fest; die Bilder gehen um die Welt. Die wahrscheinlichste Erklärung: Elektrostatische Entladung entzündete austretenden Wasserstoff. Eine Sabotage wurde nie nachgewiesen.

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  12. KI: Vierunddreißig Sekunden

    12 · 6.5.1937 · 19:25–19:26 · KI-Rekonstruktion

    Vierunddreißig Sekunden

    In etwa 34 Sekunden brennt das Schiff aus und sinkt zu Boden. Viele Menschen springen aus geringer Höhe und überleben; andere sterben im Feuer oder beim Aufprall. 35 der 97 Menschen an Bord sterben, dazu ein Mann der Bodenmannschaft – insgesamt 36 Tote. 62 überleben – angesichts der Bilder erstaunlich viele.

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  13. KI: „Oh, the humanity!“

    13 · 6.5.1937 · KI-Rekonstruktion

    „Oh, the humanity!“

    Der Radioreporter Herbert Morrison von WLS Chicago sollte nur eine Routinelandung auf Schallplatte aufnehmen. Stattdessen kommentiert er weinend die Katastrophe. Seine Aufnahme wird am nächsten Tag gesendet und zu einem der berühmtesten Tondokumente der Rundfunkgeschichte. Sie war nicht live – ein verbreitetes Missverständnis.

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  14. KI: Rettung in der Nacht

    14 · 6.–7.5.1937 · KI-Rekonstruktion

    Rettung in der Nacht

    Matrosen, Soldaten und Zivilisten ziehen Verletzte aus den Trümmern. Ambulanzen bringen sie in umliegende Krankenhäuser; manche Überlebende sterben in den folgenden Tagen. Am Morgen danach steht nur noch das verkohlte Gerippe. Die New York Times titelt mit ersten, noch falschen Opferzahlen – typisch für die Stunden nach einer Katastrophe.

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  15. KI: Die Suche nach der Ursache

    15 · Mai–Aug. 1937 · KI-Rekonstruktion

    Die Suche nach der Ursache

    Amerikanische und deutsche Kommissionen untersuchen das Wrack. Beide kommen 1937 zum Ergebnis: austretender Wasserstoff, entzündet vermutlich durch elektrostatische Aufladung nach dem Gewitter. Hugo Eckener hielt zeitweise Sabotage für möglich, spätere Forscher wie Addison Bain vermuteten die brennbare Außenhaut als Brandbeschleuniger. Sicher bewiesen ist bis heute nur: Das Feuer begann am Heck.

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  16. KI: Das Ende der Luftschiff-Ära

    16 · 1937–heute · KI-Rekonstruktion

    Das Ende der Luftschiff-Ära

    Nach Lakehurst endet der Passagierverkehr mit Luftschiffen. Die Graf Zeppelin wird 1940 abgewrackt; das Duralumin der Hindenburg wird eingeschmolzen und später zu Kriegsgerät verarbeitet. Heute erinnert das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen an die Epoche – mit einem begehbaren Nachbau eines Teils der Hindenburg.

    Quellenbezug zur Station

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Das Gerippe im Bau – und nach dem Brand

LZ 129 im Bau · um 1934
LZ 129 im Bau · um 1934
Wrack in Lakehurst · Mai 1937
Wrack in Lakehurst · Mai 1937
  • Bundesarchiv · CC BY-SA 3.0 DE
  • Public domain

Audioguide · 8 Kapitel

KI-Sprecher · Bilder: KI-Rekonstruktionen, keine historischen Aufnahmen

  1. 1 · 1928–1936Die Zeppelin-Ära

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Friedrichshafen am Bodensee, Anfang der dreißiger Jahre. Hier entstehen die größten Flugobjekte der Welt: die Zeppeline.

    Die Graf Zeppelin hat schon die Erde umrundet. Kein Flugzeug fliegt so weit, so ruhig und so majestätisch. Und nun soll ein noch größeres Schiff entstehen.

    Quelle zur Station
  2. 2 · 1927–1936Wasserstoff statt Helium

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Eigentlich sollte das Schiff mit Helium fliegen – einem Gas, das nicht brennt. Doch Helium gibt es fast nur in Amerika, und die Amerikaner verkaufen es nicht.

    Also entscheiden sich die Ingenieure für Wasserstoff. Er trägt mehr, kostet weniger – aber er brennt. Die Mannschaft lernt strenge Regeln: keine Funken, keine Streichhölzer, besondere Schuhe ohne Nägel.

    Quelle zur Station
  3. 3 · 1936Luxus über den Wolken

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    An Bord der Hindenburg reist man wie in einem guten Hotel: weiße Tischdecken, ein Speisesaal, sogar ein Klavier aus leichtem Aluminium.

    Durch die großen Schrägfenster sieht man den Ozean unter sich vorbeiziehen. In zweieinhalb Tagen ist man in Amerika – ein Wunder der Geschwindigkeit für das Jahr 1936.

    Quelle zur Station
  4. 4 · 3.5.1937Abflug in die neue Saison

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Dritter Mai 1937, Frankfurt am Main. Am Abend steigt die Hindenburg in den Himmel – die erste Amerika-Fahrt des Jahres.

    Siebenundneunzig Menschen sind an Bord. Keiner von ihnen ahnt, dass dies die letzte Fahrt des Schiffes wird.

    Quelle zur Station
  5. 5 · 6.5.1937 · 19:21Das Landemanöver

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Neunzehn Uhr einundzwanzig. Die Leinen fallen, die Männer am Boden greifen zu. Noch wenige Minuten, dann wäre das Schiff am Mast festgemacht.

    Einige Zeugen sehen am Heck ein Flattern der Haut, als bewege sich etwas im Inneren. Vier Minuten später ist alles vorbei.

    Quelle zur Station
  6. 6 · 6.5.1937 · 19:25Feuer am Heck

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Neunzehn Uhr fünfundzwanzig. Ein Glühen am Heck, dann eine Flamme. Der Wasserstoff entzündet sich.

    Was nun geschieht, dauert kaum länger als ein halber Atemzug: Vierunddreißig Sekunden, in denen das größte Luftschiff der Welt verbrennt.

    Quelle zur Station
  7. 7 · 6.5.1937„Oh, the humanity!“

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Am Feldrand steht der Reporter Herbert Morrison mit seinem Aufnahmegerät. Er sollte über eine ganz normale Landung berichten.

    Seine Stimme bricht, als das Schiff in Flammen aufgeht. Seine Aufnahme läuft erst am nächsten Tag im Radio – doch sie wird zum berühmtesten Funkbericht seiner Zeit.

    Quelle zur Station
  8. 8 · 1937–heuteDas Ende der Luftschiff-Ära

    Bild: KI-Rekonstruktion, keine historische Aufnahme

    Nach dem sechsten Mai neunzehnhundertsiebenunddreißig steigt nie wieder ein Passagierluftschiff mit Wasserstoff in die Luft. Die Ära der Zeppeline ist zu Ende.

    In Friedrichshafen erinnert heute ein Museum an die stolzen Schiffe. Und in Lakehurst markiert eine Gedenkstätte die Stelle, an der die Hindenburg zu Boden sank.

    Quelle zur Station

Originalquellen · 17

Jede Quelle mit Datum, Urheber, Lizenz und Einordnung. Der Link führt zum Original im Archiv.

  • Morrison: Die Landung beginnt

    06.05.1937 · „Oh, the humanity!“

    “Here it comes, ladies and gentlemen … the back motors of the ship are just holding it, uh, just enough to keep it from —”

    — Herbert Morrison, WLS Chicago, 6.5.1937

    Deutsche Kurzfassung (redaktionell): Morrison beschreibt ruhig das Heranschweben des Schiffes an den Mast.

    German summary (editorial): Morrison calmly describes the ship floating toward the mast.

    Wortlaut-Auszüge aus Herbert Morrisons Schallplatten-Reportage für WLS Chicago, 6. Mai 1937. Die Aufnahme wurde erst am Folgetag gesendet; Überlieferung in leicht variierenden Abschriften.

    Zeitgeschichtliches Dokument · Abschrift · WLS Radio Chicago · Abschrift

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  • Morrison: „It's burst into flames!“

    06.05.1937 · „Oh, the humanity!“

    “It's burst into flames! … It's fire and it's crashing! It's crashing terrible! Oh, my! Get out of the way, please!”

    — Herbert Morrison, WLS Chicago, 6.5.1937

    Deutsche Kurzfassung (redaktionell): Die Stimme des Reporters bricht, als das Heck in Flammen aufgeht.

    German summary (editorial): the reporter's voice breaks as the tail bursts into flames.

    Wortlaut-Auszüge aus Herbert Morrisons Schallplatten-Reportage für WLS Chicago, 6. Mai 1937. Die Aufnahme wurde erst am Folgetag gesendet; Überlieferung in leicht variierenden Abschriften.

    Zeitgeschichtliches Dokument · Abschrift · WLS Radio Chicago · Abschrift

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  • Morrison: „Oh, the humanity!“

    06.05.1937 · „Oh, the humanity!“

    “Oh, the humanity! … I can't talk, ladies and gentlemen. Honest: it's just laying there, a mass of smoking wreckage.”

    — Herbert Morrison, WLS Chicago, 6.5.1937

    Deutsche Kurzfassung (redaktionell): Morrison ringt um Worte und beendet die Aufnahme fast sprachlos.

    German summary (editorial): Morrison struggles for words and ends the recording almost speechless.

    Wortlaut-Auszüge aus Herbert Morrisons Schallplatten-Reportage für WLS Chicago, 6. Mai 1937. Die Aufnahme wurde erst am Folgetag gesendet; Überlieferung in leicht variierenden Abschriften.

    Zeitgeschichtliches Dokument · Abschrift · WLS Radio Chicago · Abschrift

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  • Schlagzeile der New York Times

    07.05.1937 · Rettung in der Nacht

    HINDENBURG BURNS IN LAKEHURST CRASH;

    21 KNOWN DEAD, 12 MISSING; 64 ESCAPE

    — The New York Times, 7. Mai 1937

    Die ersten Zahlen waren falsch – so ist es oft in den Stunden nach einer Katastrophe.

    The first figures were wrong – as is often the case in the hours after a disaster.

    Schlagzeile vom Tag nach der Katastrophe; die genannten Zahlen entsprechen dem ersten, unvollständigen Stand.

    Zeitgeschichtliches Dokument · Abschrift · The New York Times (Schlagzeile)

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  • Befund der US-Untersuchung

    1937 · Die Suche nach der Ursache

    Sinngemäß: Die Kommission des Handelsministeriums kommt 1937 zu dem Schluss,

    dass austretender Wasserstoff das Feuer verursachte,

    entzündet sehr wahrscheinlich durch eine elektrostatische Entladung.

    Eine Sabotage fand keine Bestätigung.

    Deutsche Zusammenfassung des Untersuchungsberichts; kein Wortlaut-Zitat.

    German summary of the investigation report; not a verbatim quotation.

    Redaktionelle Zusammenfassung des offiziellen Ergebnisses von 1937; die genaue Zündquelle blieb umstritten.

    Zeitgeschichtliches Dokument · Abschrift · US Dept. of Commerce · Untersuchungsbericht (Zusammenfassung)

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  • Die LZ 129 im Bau

    Die LZ 129 im Bau

    um 1934 · Der Bau der LZ 129

    Das Duralumin-Gerippe in der Friedrichshafener Bauhalle.

    Bundesarchiv · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Die Hindenburg über Rio de Janeiro

    Die Hindenburg über Rio de Janeiro

    1936 · Die Zeppelin-Ära

    245 Meter lang – das größte Flugobjekt, das je gebaut wurde.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Aussichtsfenster des Promenadendecks

    Aussichtsfenster des Promenadendecks

    1936 · Luxus über den Wolken

    Passagiere reisten in zweieinhalb Tagen über den Atlantik – mit Speisesaal, Lounge und Raucherraum.

    U.S. Army Air Corps · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Fensterreinigung an Bord

    Fensterreinigung an Bord

    1936 · Luxus über den Wolken

    Alltag an Bord: Die großen Schrägfenster wurden regelmäßig gereinigt.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Erste Landung in Lakehurst

    Erste Landung in Lakehurst

    1936 · Ein erfolgreiches Jahr

    Die US-Marine landete das Schiff mit erfahrener Bodenmannschaft.

    U.S. Navy · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Rückflug nach Europa

    Rückflug nach Europa

    1936 · Ein erfolgreiches Jahr

    1936 verlief die Saison fast fehlerfrei.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Am Ankermast in Lakehurst

    Am Ankermast in Lakehurst

    1936 · Das Landemanöver

    So sah eine gelungene Landung aus: Das Bugende wird am Mast festgemacht.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Hugo Eckener bei einem Empfang

    Hugo Eckener bei einem Empfang

    1936 · Ein erfolgreiches Jahr

    Der Zeppelin-Chef war das Gesicht des Unternehmens.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Die Hindenburg in Flammen

    Die Hindenburg in Flammen

    06.05.1937 · Feuer am Heck

    Beim Landeanflug fing das Heck Feuer. In 34 Sekunden war das Luftschiff ausgebrannt.

    Murray Becker / AP · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Der Absturz

    Der Absturz

    06.05.1937 · Vierunddreißig Sekunden

    Das brennende Schiff sinkt zu Boden; viele sprangen aus geringer Höhe und überlebten.

    Murray Becker / AP · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Das brennende Wrack

    Das brennende Wrack

    06.05.1937 · Vierunddreißig Sekunden

    Eines der bekanntesten Katastrophenfotos der Geschichte.

    Unbekannt · Public Domain · Wikimedia Commons

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  • Das ausgebrannte Gerippe

    Das ausgebrannte Gerippe

    Mai 1937 · Die Suche nach der Ursache

    Das Duralumin-Gerüst wurde später eingeschmolzen.

    Wide World Photos · Public Domain · Wikimedia Commons

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