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Paris · 48.86° N 2.34° E

Die Geburt der Fotografie — 19. August 1839

1 filmische Rekonstruktion (Station 7)

Wissenswertes & Kurzfakten

Zeitstrahl · 1827–1846 · heute

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Station 1/18 · um 1820

Bilder, die verschwinden

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Seit Jahrhunderten kennen Künstler die Camera obscura: Durch eine Linse fällt ein Bild der Außenwelt auf Glas oder Papier, und man kann es nachzeichnen. Das Bild ist vollkommen genau – aber es verschwindet, sobald das Licht weg ist. Talbot schrieb später, er habe sich gewünscht, diese Bilder könnten sich selbst dauerhaft auf das Papier prägen.

Quelle zur Station ↗

um 1820 · Bilder, die verschwinden

Transkription · Originalquelle belegt

Talbot · Pencil of Nature · Historical sketch — English text:

It was during these thoughts that the idea occurred to me…how charming it would be if it were possible to cause these natural images to imprint themselves durably, and remain fixed upon the paper!

Deutsche Kurzfassung (redaktionell, keine Übersetzung im Wortlaut):

Talbot wünschte sich, die natürlichen Bilder der Camera könnten sich dauerhaft auf das Papier prägen.

1844–1846

Bild: William Henry Fox Talbot · Public domain (Text)

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Hintergründe & Quellen

Ein Mann beim Schuhputzer, ein Fenster in Burgund und eine Silberplatte über Quecksilber: wie 1839 die Fotografie öffentlich wurde – und wer dabei vergessen wurde.

Die Camera obscura war seit der Renaissance ein Zeichenhilfsmittel. Lichtempfindliche Silbersalze kannte man ebenfalls schon im 18. Jahrhundert.

Das Problem war, ein Bild dauerhaft festzuhalten.

Bildnachweise

Alle Archivbilder stammen von Wikimedia Commons; gemeinfreie Werke (Public Domain) sind frei nutzbar. Bundesarchiv-Bilder stehen unter CC BY-SA 3.0 DE: Nutzung mit Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen.